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Schröpfen und Schröpfkopfmassage

Die uralte Therapieform, die ihre Wurzeln in der Chinesischen Medizin (TCM) hat, aber auch in unseren Breiten von der Naturheilerin Hildegard von Bingen eingesetzt wurde, erlebt nicht zuletzt dank prominenter Unterstützung eine Renaissance.

Verwendeten unsere Vorfahren noch Rinderhörner oder Bambusrohre, so setzen Therapeuten heute spezielle Gläser auf Akupunktur- oder Schmerzpunkte des Körpers und erzeugen mit einer Vakuumpumpe Unterdruck, sodass sich das Glas am Körper festsaugt. Bei großen Flächen – wie etwa dem Rücken – werden die Glastöpfe zuvor oft mit einer Flamme luftleer gemacht. „Durch den starken Unterdruck entsteht ein bewusst gemachter Bluterguss. Im Grunde wie ein großer Knutschfleck“, erklärt der Physiotherapeut Alexander Wachtler, der im Innsbrucker Therapiezentrum „Bewusstseinsquelle“ gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Erharter u. a. die Schröpfmethode anwendet.

Der Körper muss den Bluterguss wieder abarbeiten, der Stoffwechsel wird durch diesen Vorgang laut TCM aktiviert, die Durchblutung angeregt, das Bindegewebe gedehnt, die Selbstheilungskräfte aktiviert und Energie­blockanden gelöst. Eingesetzt wird das Schröpfen bei vielfältigen Beschwerden. Etwa bei Rücken- oder Nackenproblemen, Kopfweh, Schmerzen des Bewegungsapparates wie etwa Bandscheibenproblemen, Menstruationsbeschweden, Problemen mit der Verdauung, bei müden Beinen oder auch im Kampf gegen schwaches Bindegewebe. „Die Effekte sind bei Cellulite sehr gut“, weiß Erharter. Durch die Kombination aus Schröpfen, Lymphdrainage, der Verwendung basischer Körperpflege und der Umstellung der Ernährungsgewohnheiten werde das Gewebe entstaut und „Problemzonen“ wie Po, Oberschenkel und Oberarme mit der Zeit straffer.

Schröpfen wirkt allgemein auf Haut, Muskeln, Gelenke, Verdauungsorgane, Blutzirkulation und Nervensystem

Die Wirkungen des Schröpfens können im Einzelnen wie folgt formuliert werden:

  • erhöhte Durchblutung des Gewebes
  • Auflösung von Verklebungen und Verhärtungen
  • Aktivierung des Stoffwechsels
  • Verbesserung der Sauerstoffversorgung im Gewebe
  • unspezifische Immunanregung
  • allgemein tonisierend
  • vegetativer Ausgleich
  • Anregung des Lymphflusses
  • schmerzlindernd

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